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Wer auch außerhalb der Urban Fantasy im phantastischen Genre unterwegs ist, dem ist vielleicht schon einmal Jacqueline Carey mit ihren Kushiel-Romanen untergekommen.
Jetzt schreibt sie laut Anne Sowards, der Lektorin von Ace/Roc, eine Urban Fantasy-Reihe für Roc, die im Herbst 2011 erscheinen soll.

Ich bin gespannt, Jacqueline Carey ist ein Garant dafür, die Sachen immer ein wenig anders anzupacken als die anderen.

Quelle: http://twitter.com/AnneSowards
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Patricia Briggs via Twitter (http://twitter.com/Mercys_Garage):
New A&O book has name! Fair Game is about what happens when Charles and Anna go hunting in Boston for a serial killer targeting werewolves.


Hmm, die Serienmördergeschichte ist in der Urban Fantasy aber schon ziemlich ausgelutscht... Aber gut, wenn ich dafür Anna und Charles haben kann...

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Ilona Andrews' dritter Edge-Roman hat einen Titel: Fate's Edge. Einen genauer Erscheinungstermin existiert noch nicht, es wird aber gerade daran geschrieben, ich tippe auf Jahresende. Zuerst gibt es aber ohnehin einen neuen Kate-Band im Mai.

Auch das dritte "Alpha & Omega"-Buch, das erst in einem Jahr erscheinen wird, hat wohl einen Titel, wie Patricia Briggs' Lektorin (die übrigens auch die von Ilona Andrews und einigen anderen tollen Autoren ist) Anne Sowards über Twitter verlauten ließ. Sie überlässt es aber der Autorin, ihn selbst bekannt zu geben und die hat sich dazu noch nicht geäußert. Hm.

In eigener Sache:
Ich bin noch immer sehr eingespannt, lese nur wenig und wenn dann keine Urban Fantasy. Ich hoffe fest darauf, dass wieder bessere Zeiten kommen.
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Soeben bin ich über diese nette Episode gestolpert:

In P.C. Casts 8. "House of Night"- Band findet nämlich Laurell K. Hamilton, die Schöpferin der "Anita Blake"-Romane und damit so etwas wie die Urmutter der großmäuligen Großstadtamazonen, die sich durch unsere moderene Urban Fantasy metzeln, Erwähnung. Allerdings hat die jüngere Genereation offenbar wenig Respekt vor den Leistungen der Dame, wird sie doch von einer der Figuren des Romans als jemand mit einem ganz unterirdischen Modegeschmack beschrieben ("human chick with a totally tragic fashion sense") .

Anstatt würdevoll darüber hinwegzusehen, schießt Frau Hamilton via Facebook zurück, indem sie den Damen Cast einen Mainstreamgeschmack zuschreibt, weshalb es ganz natürlich sei, dass sie ihren nicht gut fänden. Zudem merkt sie an, dass es nicht unbedingt der Netiquette entspricht, einen Schreiberlingkollegen in seinen Büchern zu kritisieren.

Interessanter Fall. Auf der einen Seite darf man, was LKH hier macht, nie die Aussage eines Charakters in einem Roman als die Meinung des Autors interpretieren. Auf der anderen Seite frage ich mich ehrlich, ob das nicht ein völlig beabsichtigter Seitenhieb auf die Omi des Genres war. Die neue Generation muckt auf.

Unterhaltsam ist es allemal.

Quelle: http://plixi.com/p/69310518
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Soeben habe ich auf Patricia Briggs Seite gelesen, dass sie in Zukunft wohl nur noch ein Buch pro Jahr schreiben wird:

"After River Marked I realized that I simply can't maintain the two-book-per-year pace. I've altered my contracts to one book per year, which should give me the time to do justice to the characters and to my readers. Thank you for your patience and understanding."
Quelle: http://www.patriciabriggs.com/

Der nächste Alpha und Omega Band ist ohnehin schon auf Januar 2012 verschoben, was wohl bedeutet, dass eine neue Mercy dann erst wieder 2013 kommen wird.

*seufz* Ich kann die Entscheidung verstehen, aber trotzdem: Menno!
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Nun ist die Anthologie, in der Ilona Andrews' "Alphas"-Novelle erscheinen wird, auch in der Ankündigung. Sie wird Angels of Darkness heißen und beinhaltet weitere Novellen von Meljean Brook (leider aus ihrer Guardians, nicht aus der Iron Seas-Reihe), Nalini Singh und Sharon Shinn. Hier ist das Cover. [Liegt es daran, dass ich einfach keine Engel mag oder ist dieses Cover wirklich scheußlich? Wobei, im Vergleich zur Vorgänger-Anthologie "Must love Hellhounds" mit beinahe der gleichen Autorenzusammenstellung ist es gerade zu wunderhübsch...].

Außerdem hat Gail Carriger eine Inhaltsangabe zu Heartless, dem vierten Teil der Parasol Protectorate Serie, der am 1. Juli erscheinen wird, veröffentlicht. Wobei mich ehrlich gesagt das Cover mehr interessiert hätte, aber da muss ich mich wohl noch ein wenig gedulden.


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Genre: Urban Fantasy, Paranormal Romance
Wesen: Selkies, Vampire, und alles was die keltische Sagenwelt zu hergibt

Jane True lebt mit ihrem Vater in dem kleinen Küstenstädtchen Rockabill, wo jeder jeden kennt und Außenseiter es schwer haben. Jane ist so eine Außenseiterin. Nicht nur, dass ihre Mutter in einer stürmischen Nacht auf mysteriöse Weise im Dorf auftauchte, sich den begehrtesten Junggesellen der Stadt angelte und ihn und ihre sechsjährige Tochter wenige Jahre später allein zurückließ, man macht Jane auch für den tragischen Tod ihres Geliebten Jason verantwortlich.
Nur die Loyalität zu ihrem herzkranken Vater hält Jane in Rockabill und nur das Schwimmen in der stürmischen See verschafft ihr Erleichterung von ihrer trostlosen Lage.
Eines Nachts findet sie im Meer die Leiche eines der Dorfbewohner und das bringt ihr Leben kräftig durcheinander. Plötzlich wird sie von merkwürdigen Gestalten verfolgt und ein extrem gutaussehender Ermittler taucht in der Stadt auf und eröffnet Jane nicht nur in amouröser Hinsicht eine ganz neue Welt...


Nicole Peelers „Jane True“-Serie wurde in Rezensionen immer wieder mit den „Sookie Stackhouse“-Romanen von Charlaine Harris verglichen. Und ich sehe, woher der Vergleich kommt. Es gibt zwar deutliche Unterschiede, aber „Tempest Rising“ wäre das erste Buch, dass mir einfiele, wenn jemand etwas „wie Sookie“ sucht. Es gibt thematische Ähnlichkeiten: Eine junge Frau, die anders ist, schlägt sich in einer Kleinstadt mit den Vorurteilen ihrer Umgebung herum und ein Fremder, der kein Mensch ist, ermöglicht ihr daraus auszubrechen. Sowohl in sexueller und emotionaler Hinsicht als auch was ihr Weltbild, das um das Reich des Übernatürlichen erweitert wird, angeht. Abgesehen davon ist auch die Art, wie es erzählt ist irgendwie ähnlich. Jane True berichtet in einem lockeren, humorvollen Plauderton voller Popkulturanspielungen, was einerseits amüsant zu lesen ist, aber andererseits immer eine gewisse Distanz zum Geschehen schafft und sehr emotionale oder erschreckende Dinge automatisch etwas abschwächt. Was Nicole Peeler besser macht als Chalaine Harris in ihren letzten Büchern, ist eindeutig das Plotten. Sie hat ihre Handlung und ihre Figuren zu jeder Zeit im Griff und das Krimielement wird gut vorangetrieben, selbst wenn das Ende nicht sehr überrascht.
Womit aber ich eher unglücklich bin, ist Janes Liebelei mit dem vampirischen Ermittler Ryu. Ryu sieht natürlich blendend aus und bringt Janes Hormone kräftig durcheinander. Aber selbst wenn die Autorin ihm eine geekige Lache verpasst, um das „perfekter Vampir“-Klischee zu brechen, bleibt die Figur leider bis fast zum Ende ein ziemlicher Pappkamerad, der nur auf dem Papier sexy ist, den Leser aber nicht wirklich betören kann (ein gutes Beispiel für eine Sache, bei der „zeigen statt erzählen“ ein guter Leitspruch gewesen wäre).
Entsprechend hält sich die Chemie zwischen Jane und Ryu in Grenzen und da empfand ich es als etwas befremdlich, dass sie schon nach kaum 48 Stunden Bekanntschaft miteinander ins Bett hopsen. Und dabei bleibt es nicht: Jane und Ryu finden sich gegenseitig so anziehend, dass sie alle fünf Seiten übereinander herfallen. Die Sexszenen sind nicht ausführlich beschrieben, meist wird sofort ausgeblendet, aber allein diese Häufung und die Dauererregung der Figuren ging mir mächtig auf den Keks. Fast hätte ich das Buch zur Seite gelegt und ich bin froh darüber es nicht getan zu haben.
Später wird nämlich klar, dass hier nicht – wie ich befürchtet hatte – mal wieder körperliche Anziehung mit Liebe verwechselt wird, wie das in diesen übernatürlichen Romanen so oft passiert, und dass beide ihre Gründe haben, warum sie sich so schnell in diese Affaire gestürzt haben. Die Dinge rücken sich zurecht, die Sexszenen werden seltener und plötzlich schwebt da tatsächlich ein emotionaler Lufthauch zwischen diesen Figuren. Ryu nahm etwas Formen an und mit ihm auch Jane und einige andere Figuren.
„Tempest Rising“ hat ein schönes Setting, einige gute Ideen und es liest sich unterhaltsam. Bei mir ist allerdings kein Funke übergesprungen und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den zweiten Band nicht lesen werde. Manche Bücher müssen einfach die richtigen Knöpfchen bei ihrem Leser drücken und die hat der Roman bei mir leider verfehlt.

Wertung: +++++ (3,5)

Weitere Bände:
2. Tracking the Tempest (Meeresblitzen)
3. Tempest's Legacy
4. Eye of the Tempest (09/2011)

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Bislang bin ich, wie viele andere Leser der "Kate Daniels"-Reihe von Ilona Andrews, davon ausgegangen, dass nach sieben Bänden Schluss sein würde. Jetzt hat Ilona Andrews auf ihrem Blog nicht mehr ausgeschlossen, dass es mehr Bände werden könnten, wenn Leser und Verlag an einer Fortsetzung interessiert sind und sie und ihr Mann der Meinung sind, die Reihe ohne große Qualitätseinbußen fortsetzen zu können.
(Es erleichtert mich, dass deutlich wird, dass sie sich des Qualitätsabfalls, den die meisten langen Buchreihen erleiden, bewusst sind und auch offen darüber sprechen).

Auf jeden Fall aber wird es zwei Spin-Off-Romane geben, für die sie bereits unter Vertrag sind. Im Moment sieht es so aus, als würde der eine die Wertigerin Dali und der andere Kates Freundin Andrea (die wir in Magic Mourns schon näher kennenlernen durften) als Protagonstin haben.
(Andrea könnte nett werden, bei Dali bin ich mir nicht sicher. Sie ist süß, aber keine Figur, die mir sehr ans Herz gewachsen wäre).

Dafür wird es den eigentlich für 2011 geplanten ersten "Alphas"-Roman (der Start einer dritten Serie, die auf einer sehr beliebten, im Blog geposteten, Geschichte beruht) nicht geben. MIt zwei Serien (Kate und The Edge) ist das Ehepaar Andrews nach eigener Aussage gut ausgelastet und als noch relativ neue Autoren, so schreiben sie, können sie es sich nicht leisten, schlechte, unausgegorene Bücher zu veröffentlichen.
Ganz verzichten müssen wir auf den Stoff aber nicht, es wird immerhin eine Novelle daraus werden.
(Womit ich gut leben kann.)

Quelle: http://www.ilona-andrews.com/2011/01/04/questions-and-answers/

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Da der Begriff Steampunk dank Gail Carriger und Co hier in der Vergangenheit mehrmals fiel und vermutlich noch öfter fallen wird, dachte ich, ich erkläre mal ganz unqualifiziert, was das eigentlich ist. Ich stamme nicht aus der Szene und bin keine Fachfrau auf dem Gebiet, man möge mir also verzeihen, wenn meine Definition Fehler enthält.

Steampunk, das ist der „neue Trend“ in der amerikanischen Buchwelt und er schwappt mittlerweile auch nach Deutschland über. Dabei ist Steampunk keinesfalls ein neues Genre, seine Ursprünge hat es sogar bereits bei den Romanen von Jules Vernes. Einen Namen bekam es aber erst in den späten 80er Jahren, als der Science Fiction Autor K.W. Jeter den Begriff für eine Reihe von Geschichten von ihm und zwei weiteren befreundeten Autoren verwendete, die in einem alternativen historischen Setting spielten. Er ist eine ironische Verfälschung des Begriffs „Cyberpunk“, einem anderen Untergenre der Science Fiction, das zu dieser Zeit einen wahren Boom erfuhr.
Das Genre gibt es also schon seit längerem, aber bislang war es eher einer kleineren Gruppe von Lesern bekannt, die sich jenseits des Mainstreams in die Tiefen der Subgenres vorwagen.
Nun passiert das, was vor einigen Jahren mit dem Vampirroman auch passierte: Steampunk wird ans Licht der Öffentlichkeit geholt und in einer bisweilen eher leicht verdaulichen Form einem Massenpublikum zugänglich gemacht.
Das alles beantwortet aber noch nicht die Eingangsfrage: Was ist Steampunk nun genau?

Kurz gesagt ist Steampunk eine Art „historische Science Fiction“.
Der Schauplatz der Geschichten ist eine alternative Vergangenheit, bzw. eine pseudohistorische andere Welt. Zeitlich bewegt sich das alles in der Regel im 19. Jahrhundert, oft während der viktorianischen Ära. Es wird mit der Ästhetik, den technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen dieser von der Industrialisierung geprägten Welt gespielt.
Der technische Stand dieser Zeit, vor allem die Dampfkraft, die dem Genre seinen Namen gegeben hat, wird zur Grundlage von Technologien, die fortgeschrittener sind, als sie es in der Realität jemals waren. Eben eine Art „Science Fiction“ aus der Sicht eines Vertreters dieser Zeit, wie es Jules Vernes war. Beliebte Elemente sind Luftschiffe, mechanische Geschöpfe, Uhrwerke und alles, was eine ganze Menge Zahnräder enthält. Entsprechend trifft man in Steampunkromanen gerne auf Luftschiffpiraten und verrückte Erfinder.
Vermischt mit der Mode dieser Zeit, hat das Genre nicht nur des Stoffes wegen seinen Reiz, sondern auch in ästhetischer Hinsicht, wie man bei vielen Steampunk-Cosplayern und Künstlern bewundern kann.

Wie in jedem Untergenre gibt es natürlich auch hier diverse Richtungen und Strömungen, die ich aber nicht einzeln erläutern möchte, weil mir dazu wirklich die Expertise fehlt und dieser Artikel sonst gigantische Ausmaße annehmen würde. Wer sich dafür interessiert wird aber unzählige Quellen im Netz finden, von denen ich einige auch unten auflisten werde.

Interessant zu erwähnen ist vielleicht, dass im Moment ein beinahe fließener Übergang von der Paranormal Romance/Urban Fantasy zum Steampunk passiert. Gail Carrigers Romane sind eine Mischung aus all diesen Genres. Autorinnen wie Katie McAlister, Devon Monk, Kaitlin Kittredge oder Meljean Brook, deren Bücher bislang Vampire, Gestaltwandler und Magier bevölkerten, schreiben nun Steampunkromane (oder holen sie aus der Ideenschublade). Das kann man durchaus mit gemischten Gefühlen sehen. Einerseits können die Ergebnisse ganz reizvoll sein und sind es im Fall von Carriger und Brook auch, andererseits ist zu befürchten, dass das Genre nun auch wie die Vampire vom Mainstream und weniger begabten Autoren durchgekaut werden wird, bis es am Ende kaum mehr wiederzuerkennen ist. Wollen wir es nicht hoffen, bei der ersten glitzernden Riesenkrake ergreife ich auf jeden Fall schreien die Flucht.

Hier noch einige Links für Interessierte:

Clockworker
Jede Menge Informationen und News für den deutschsprachigen Steampunkinteressierten

Wikipedia deutsch
Wikipedia englisch

Feder und Schwert Verlag
Feder und Schwert hat bereits im letzten Jahr seine eigene Steampunkreihe begonnen, in der auch deutsche Autoren wie Ju Honisch und Oliver Plaschka erscheinen.

Tor.com
Steampunkdefinition auf Englisch vom amerikanischen Verlag Tor
Generell gehört Tor zu den Verlagen, die diesen kleinen Hype angestoßen und kräftig gefördert haben.

Gail Carriger
Auf ihrer Webseite (und in ihrem Blog, ihrem Twitter Account und Facebook) sammelt die Autorin Gail Carriger unermüdlich Links zu Steampunkmode, - kunst und anderen Spielereien. Die Frau liebt das Genre nicht nur, sie scheint es auch zu leben. Hier findet man auch eine riesige Linkliste für den englischsprachigen Raum.


Eine kleine Auswahl überwiegend aktueller Steampunkromane


Steampunk von deutschen Autoren:

Magierdmmerung, Bd. 1: Fr die Krone Das Obsidianherz Der Kristallpalast Fortunas Flug: Roman

Bernd Perplies: Für die Krone (Magierdämmerung 1)
Ju Honisch: Obsidianherz
Oliver Plaschka: Der Kristallpalast
Viktoria Schlederer: Fortunas Flug (ab September 2011)

Romantischer Steampunk

Steamed (Steampunk Romance, #1) Steamed Das mechanische Herz Soulless (The Parasol Protectorate, #1) Glhende Dunkelheit: Roman The Iron Duke (Iron Seas, #1)

Katie McAlister: Steamed (auf deutsch: September 2011)
Dru Pagliasotti: Das mechanische Herz (Clockwork Heart)
Gail Carriger: Soulless (auf deutsch: Glühende Dunkelheit ab Mai 2011)
Meljean Brook: The Iron Duke

Jugendlicher Steampunk

Leviathan - Die geheime Mission Worldshaker: Roman The Iron Thorn (Iron Codex, #1) Clockwork Angel (The Infernal Devices, #1) Der goldene Kompass (His Dark Materials, #1)

Scott Westerfeld: Leviathan
Richard Harland: Worldshaker
Caitlin Kittredge: The Iron Thorn (ab Februar 2011)
Cassandra Clare: Clockwork Angel
Phillip Pullman: Der Goldene Kompass

Und noch mehr...

Boneshaker (The Clockwork Century, #1) Perdido Street Station 1. Die Falter Das Knigreich der Lfte: Roman

Cherrie Priest: Boneshaker
China Mieville: Die Falter (Perdido Street Station 1)
Stephen Hunt: Das Königreich der Lüfte



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... hat Ilona Andrews den Prolog von "Magic Slays" (das nächsten Mai erscheint) in ihrem Blog gepostet. Während mein Verlangen nach diesem Buch bislang ganz erträglich war, stellt sich bei mir gerade wieder ein ausgeprägtes "Haben will"-Gefühl ein.

http://www.ilona-andrews.com/2010/12/15/magic-slays-prologue/

Viel Spaß und sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!
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Und weiter geht's...

Es dürfte auffallen, dass wie schon im letzten Posting kaum Vampirromane/Urban Fantasy dabei sind. Das liegt daran, dass in dem Bereich wenig Neues und wenn dann nur Liebesromane erscheint. Tatsächlich war ich von den Verlagsprogrammen in dieser Saison eher enttäuscht. Man merkt, dass langsam auch der letzte Tropfen aus dem paranormalen Bereich gequetscht wurde. Man setzt seine Reihen fort und ist in Wartestellung auf den nächsten Trend, der hier in Deutschland greifen kann.

Nancy Baker: Die Nacht in mir (Reihe: Ardeth und Rossokow, Band 1+2)
Anne Bishop: Die schwarzen Juwelen (Reihe: Black Jewels, Band 1-3)
Tanith Lee: Schwarzer Tanz (Reihe: Blood Opera, Band 1)

Die Nacht in mir: Roman Die Schwarzen Juwelen: Drei Romane in einem Band Schwarzer Tanz: Roman

Heyne - April, Juni, August 2011

Da legt Heyne drei ältere Titel neu auf, die (bis auf "Die schwarzen Juwelen") seit Jahren vergriffen sind. Mich freut das, weil man damit ein wenig zu den Wurzeln zurückkehrt, als Vampirromane eher düster waren und eine subtile Sinnlichkeit und Erotik hatten, die nichts mit muskelbepackten Vampirkriegern und ewiger LIebe zu tun hatte (jedem das seine, aber ich bin bekanntermaßen kein Fan von der Dominanz der Vampirliebesromane - man möchte manchmal fast vergessen, dass die Jungs mal Blut tranken und gefährlich waren).
Ich mag die Optik, die recht deutlich Gothic und Dark Fantasy transportiert und die Titel sind ebenfalls schön und vor allem nah am Original gewählt.


Die drei Titel im Einzelnen:

"Die Nacht in mir" vereint die zwei "Ardeth und Rossokow"-Romane von Nancy Baker. Dieser Titel ist unter den dreien mein Favorit, weil ich die Romane sehr mochte, als ich sie vor einigen Jahren gelesen habe (damals war es richtig schwer, sie zu vernünftigen Preisen gebraucht zu bekommen).
Es geht um die kanadische Studentin Ardeth, die als Job neben ihrem Studium einen Rechercheauftrag annimmt. Dabei kommt sie offenbar den Falschen auf die Spur, denn eines Tages wird sie entführt und findet sich in einem unterirdischen Verließ wieder. In der Zelle neben ihr ein Vampir, der nicht weniger Opfer ihrer kriminellen Entführer ist, als sie selbst. Was ihre Situation nicht weniger bedrohlich macht, denn sie soll den Arm durch die Gitterstäbe stecken und den Vampir ernähren. Und der ist mittlerweile dem Wahnsinn näher als allem anderen, was ihn zu einem unberechenbar gefährlichen Verbündeten macht, falls es Ardeth überhaupt gelingt zu ihm durchzudringen.
Ich empfand den Roman damals als sehr stark, sprachlich wie inhaltlich. Sinnlich und Erotisch auf eine düstere und manchmal auch blutige Art und extrem atmosphärisch.
Der zweite Roman unterscheidet sich deutlich, ist nachdenklicher und mehr eine vampirische Selbstfindungsgeschichte.
Ich habe die Bücher auch rezensiert, aber da es zwei meiner ersten Rezensionen überhaupt waren, sind sie doch gewaltig dürftig... Wer sie trotzdem lesen will, darf hier klicken.

"Die schwarzen Juwelen"
ist kein Vampirroman, sondern ein Sammelband dreier Dark Fantasy Romane, die auch tatsächlich in einer phantastischen Welt spielen. Ich habe nur den ersten Band der Reihe gelesen und auch das ist schon eine Weile her. Die plumpe Namensgebung hat mich damals kirre gemacht und während der ersten Hälfte war ich überzeugt, das schlechteste Buch der Welt in Händen zu halten. Aber dann begann mich die Spannung und der morbide Charme dieser Reihe zu ergreifen und am Ende war ich angetan genug, um den Kauf der zweiten Bandes zu tätigen (der bis heute ungelesen ist).
15,00 € für einen extrem dicken Dreierband sind zudem nicht zu verachten und für die, die schon eine Weile mit der Serie geliebäigelt haben ist es die Gelegenheit zuzugreifen.

"Schwarzer Tanz" ist der einzige Einzelband (Teil 1 einer Trilogie) in der Liste und wohl auch das "schwierigste" Buch der drei.
Es geht um Rachaela, eine junge Frau, die in einem Buchladen jobbt und sonst ein langweiliges Leben hat. Bis eines Tages ein Mann zu ihr kommt und sie in das Haus der Scarabae-Familie einlädt, mit denen sie angeblich verwandt ist. Zuerst will Rachaela nicht, dann gibt sie doch nach und tritt ein in das groteske Heim der Familie (die eine Art Vampire sind, ohne dass das Wort jemals fallen würde), das mit seinem durch Buntglasfenster gebrochenen Licht wie eine andere Welt wirkt.
Es ist bestimmt 10 Jahre her, seit ich das Buch gelesen habe. Von der Story weiß ich so gut wie nichts mehr, was mir in Gedächtnis geblieben ist, sind die eindrucksvollen Beschreibungen und Bilder und die beklemmende Atmosphäre im Haus der Scarabaes. Tanith Lees Bücher sind düster, ein wenig grotesk und etwas für Leute, die nicht jede Einzelheit erklärt haben müssen, sondern das Gesamtbild auf sich wirken lassen können. Entsprechend weit entfernt von dem, was heute so modern ist, aber deshalb nicht schlechter.


Victoria Schlederer: Fortunas Flug

Fortunas Flug: Roman

Heyne - Oktober 2011

"Fortunas Flug" ist vielleicht die einzige Neuerscheinung im Original (also von einer deutschen Autorin), bei der ich mir sicher bin, dass ich sie kaufen werde. Ich habe das erste Buch der Autorin "Des Teufels Maskerade" nicht gelesen, obwohl es immer irgendwo auf meinem Radar herumschwirrte. Aber bei Steampunk (bitte bei Wikipedia nachschlagen, wem das nichts sagt ;)) aus deutschen Landen kann ich nicht widerstehen.
Der Roman spielt zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts und im Mittelpunkt steht eine Klatschkollumnistin (!), die den Selbstmord eines Luftschiffkonstrukteurs aufklärt. Das drückt definitiv meine Knöpfchen.
Mehr Infos gibt es leider auch auf der Seite von Random House noch nicht.

Condie, Ally: Die Auswahl (Cassia & Cy)

Die Auswahl

Fischer - Januar 2011

Noch ein dystopischer Jugendroman, auf den ich einen genaueren Blick werfen möchte. Das Cover ist großartig und irgendwie flattert der Titel seit einigen Wochen durch den Äther. Ich habe ein gutes Gefühl, dass das ein Erfolg für den Verlag wird. Und wer weiß, vielleicht wird es auch
der endgültige Durchbruch für den dystopischen Jugendroman in Deutschland. Zeit wird es, dass etwas "Twilight" und seine Klone ablöst...
Infos zum Buch gibt es bei Fischer.

Maryrose Wood: The Poison Diaries

Die Poison Diaries. Band 1

Fischer - Juni 2011

Die Fischer-(Jugendbuch)-Vorschau ist eine der wenigen, die ich in diesem Halbjahr richtig stark finde. Das ist der zweite TItel, der mir ins Auge fiel. Optisch trotz des inflationär verwendeten Mädchenprofils richtig hübsch, weil die farbliche Gestaltung das Bild richtig atmosphärisch macht.
Inhaltlich fühlte ich mich sofort von der Tatsache angesprochen, dass es um die Tochter eines Botanikers im 18. Jahrhunderts, der sich auf Heil- und Giftpflanzen spezialisiert hat, geht. Ich habe eine Schwäche für Giftmischer. Der Rest des Inhalts (grünäugiger geheimnisvoller Fremder, unsterbliche Liebe) hat mich dann eher wieder davon abgebracht. Einen Blick ist es mir aber wohl trotzdem wert.

Inhalt und weitere Infos bei Fischer
Und eine englischsprachige Rezension, die meinen zwiespältigen Eindruck bestätigt.


In einem dritten Teil nächste Woche werde ich wohl die kleineren Verlage noch abklappern.

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Schon wieder ein Monat vorbei, die Zeit rast.

Mittlerweile sind auch die Nachzügler in Sachen Verlagsprogramme da und ich kann wie schon beim letzten Mal die Dinge herauspicken, die ich für mich und für euch interessant finde. Ich beschränke mich dabei übrigens nicht auf Vampirisches.
Los geht's:

Faith Hunter: Feindesland - Skinwalker Band 1 [engl: Skinwalker - Jane Yellowrock 1]

- leider noch kein Cover -

Lyx - September 2011
Da wagt sich der Lyx-Verlag an eine etwas nüchternere Urban Fantasy-Reihe ohne Romantikanteil. Eine wirkich gute Reihe, auch wenn mir der Zugang zunächst schwerfiel.
Heldin Jane Yellowrock ist eine Skinwalkerin und kann sich deshalb in jedes beliebiges Tier verwandeln. Außerdem trägt die Seele einer Wildkatze in sich, die immer wieder die Kontrolle übernimmt. Hauptberuflich jagt Jane Vampire, umso seltsamer, als ausgerechnet eine Vampirin sie engagieren will...
Mehr könnt ihr in meiner Rezension lesen: KLICK

Sara Grant: Neva [Dark Parties]

Neva

PAN - März 2011
Bei den hübschen Covern des PAN-Verlags packt mich immer das Kribbeln in den Fingern. In diesem Programm ist es ein dystopischer Jugendroman, der sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Nach Suzanne Collins' toller Panem-Reihe habe ich auch wieder richtig Lust, etwas in diese Richtung zu lesen.
Inhalt und weitere Infos gibt's direkt bei PAN.

Lynn Raven: Hexenfluch

Hexenfluch: Roman

Knaur - August 2011
Bei diesem Titel bin ich mir noch nicht sicher. Ich habe Lynn Ravens "Kuss des Dämons" vor einiger Zeit ganz gerne gelesen, allerdings am Rest der Reihe aufgrund eines Overkills von übersinnlichen Teenagerromanzen das Interesse verloren. Jetzt erscheint dieser romantische (Urban) Fantasyroman für Erwachsene bei Knaur. Mal sehen, wenn mir nächsten Sommer nach übersinnlichen Erwachsenenromanzen ist, dann werde ich vielleicht zugreifen.
Inhalt und weitere Infos gibt's direkt bei Knaur

Gail Carriger: Glühende Dunkelheit, Brennende Finsternis, Entflammte Nacht - Parasol Protectorate 1, 2,3 [Soulless, Changeless, Blameless]

Glhende Dunkelheit: Roman Brennende Finsternis: Roman Entflammte Nacht: Roman

Blanvalet - Juni, August, Oktober
Diese Serie ist für mich das Highlight quer über alle Verlage. Es gibt nur eine Handvoll Autoren, die mich immer wieder zum Schwärmen veranlassen und Gail Carriger ist eine davon. Ihre Bücher sind klug, charmant und witzig und vor allem fühlen sie sich nicht an wie der Abklatsch von Irgendetwas. Es sind Bücher, die auch (oder vor allem) die begeistern werden, die dem Vampirromantikhype nichts abgewinnen können.
Ich bin deshalb auch ein wenig enttäuscht von der deutschen Aufmachung, selbst wenn es deutlich schlimmer hätte kommen können. Die Titel passen nicht einmal mit viel Phantasie zum Inhalt und sind so belanglos, dass die Bücher gleich mal schnurstracks in die "Irgendwas mit Vampir und Liebe"-Schiene rutschen. Die Cover sind ziemlich hübsch - aber nicht für diese Reihe. Ich verstehe wirklich gut, dass die Verlage ihre Titel für die Masse positionieren müssen. Aber bei Gail Carriger ist das Besondere, dass sie anders als die Masse ist, aber so gut, dass sie trotzdem viele Leute begeistern kann. Man kann ruhig zeigen, dass man es hier nicht mit der üblichen Vampirschmonzette zu tun hat. Ich hätte die Reihe gerne etwas außerhalb dieses in Deutschland mittlerweile sehr ausgenudelten Genres positioniert zu sehen.
Immerhin gehört Gail Carriger zu denen, die den aktuellen neuen Trend in den USA gesetzt haben: Steampunk-Romane. [Tatsächlich ist dieses Genre schon älter, stammt aus der Science Fiction und wird jetzt für ein Massenpublikum in leicht verdaulicher Form neu zum Leben erweckt. Ich denke, ich werde dazu demnächst einen seperaten Post machen.]
Das war jetzt schon viel zu viel Text. Mir bleibt nur zu sagen: LEST ES (wenn möglich im Original, die Sprache ist so einzigartig, dass keine noch so gute Übersetzung der Welt den Humor ganz retten wird können).

Meine Rezension zu Band 1-2 (3 folgt demnächst auch) gibt es hier: KLICK

Julie Kagawa: Sommernacht - Plötzlich Fee 1 [The Iron King - Iron Fae 1]

Pltzlich Fee: Sommernacht

Heyne fliegt - März 2011
Eines vorneweg: Der deutsche Titel verursacht mir Magenschmerzen, weil er das Buch jünger und mädchenhafter wirken lässt, als es ist. Abgesehen davon ist das für mich das zweite Highlight in diesem Sommer. Es handelt sich hierbei um Jugendfantasy mit etwas Romantik. Ich habe das englische Original im letzten Jahr gelesen und es passiert mir nur sehr selten, dass ich ein Buch lese, das diese gewisse Zugkraft hat, die dich lesen lässt, bis du am Ende angelangt bist, egal ob du einen 12-Stunden-Arbeitstag hinter dir hast oder am nächsten Tag früh rausmusst. Es hat diesen Zauber, der einen die ganzen Macken und Schwächen übersehen und einfach nur lesen lässt, wie es etwa bei Twilight war. (Halt, nein, ich habe das T-Wort nicht gesagt, jetzt will es sicher keiner mehr lesen...)
Worum geht es? Es geht um Megan, ein Mädchen, das gerade 16 geworden ist und ihr Leben ist wie das der meisten Teenager: frustrierend. Sie ist eher eine Außenseiterin an der Schule und der Junge, in den sie verliebt ist, stellt sie öffentlich bloß. Aber diese Probleme erscheinen ihr bald klein, als ihr Bruder ins Feenreich entführt und ein fieser Wechselbalg an seiner Stelle zurückgelassen wird. Ihr bester Freund Robbie (der sich als Puck entpuppt - ja, der Puck aus dem Sommernachtstraum) zeigt ihr den Weg ins Feenreich, wo sie herausfindet, dass sie Oberons Tochter ist. Und schon ist sie mitten in den Ewigkeiten währenden Zwistigkeiten zwischen dem Sommer- und dem Winterhof, was die Suche nach ihrem Bruder nur noch komplizierter macht. Und da ist da noch Ash, der einkalte Prinz des Winterhofes, der ihr dicht auf den Fersen ist und der plötzlich ganz unverständliche Gefühle in Megan auslöst...
Das Schöne ist, dass dieses Buch Fantasyfans und Romantikerinnen gleichermaßen glücklich machen wird. Die Geschichte hat Tempo, Action und einen guten Plot, in den die Liebesgeschichte gut am Rande eingebunden ist. Die ist dafür umso intensiver und ich bin mir völlig uneins, welchen der Jungs ich besser fände.

Gut, das war der erste Schwung. Mehr folgt im Laufe der nächsten Woche!

Und, war etwas für euch dabei? Habt ihr schon gestöbert? Was sind eure Highlights?

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Ich hatte ja schon geplant, meine Aktivitäten hier etwas zurückzufahren, aber ganz so sehr auch wieder nicht. Allerdings vergeht die Zeit rasend schnell und die nächsten Monate werden wohl komplett meiner Abschlussarbeit gehören.

Die Neuerscheinungsübersicht werde ich trotzdem demnächst aktualisieren, wenn die Vorschauen komplett da sind. Rezensionen gibt es in absehbarer Zeit kaum. Auch die Weihnachtsempfehlungen fallen aus. Resonanz dazu gab es in den letzten Jahren ohnehin nicht.

Einigermaßen aktiv bin ich im Moment nur auf Twitter (auf der Startseite ist der LInk zu meinem Account). 140 Zeichen sind eben zwischendurch einfach mal schnell getippt.
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"I sighed. 'Answer my question: Why do smart people tend to be stupid?'
'Because wie think we know better. We think our intellect affords us special privileges and lets us beat the odds. That's why talented mathematics try to defraud casinos and young brilliant mages make bargains with forces beyond their control:'
Well, he answered the question."
 
 
 


Dark and Stormy Knights

A Questinable Client (ca. 45 Seiten)
In:
Dark and Stormy Knights (Anthologie)
Genre: Urban Fantasy

Seit die Magie die Welt wieder zeitweise fest in ihrem Griff hat und die moderne Technik versagen lässt, ist Atlanta um einige übernatürliche Gefahren reicher. Söldnerin Kate Daniels verdient ihren Lebensunterhalt damit, sich gegen Geld diesen Gefahren in den Weg zu stellen. Doch ihr neuester Kunde stellt sich als eine harte Nuss heraus: Er hat uralte Mächte gegen sich aufgebracht, die selbst die kampferprobte Kate ins Schwitzen bringen...

„A Questionable Client“ ist zeitlich vor der Romanserie angesiedelt. Viele der bekannten und beliebten Figuren fehlen deshalb. Dafür dürfen sich Fans der Reihe freuen, dass hier die erste Begegnung Kates und Saimans erzählt wird, denn er ist jener schwierige Kunde. Dieses Zusammentreffen ist erwartungsgemäß amüsant, denn der etwas überhebliche, frivole und schlitzohrige Saiman gehört mit Sicherheit zu den interessantesten Nebenfiguren der Romane. Außerdem ist es spannend, mal eine jüngere Kate kennenzulernen. Ich mag es mir einbilden, aber ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass ihre Stimme einen etwas anderen Unterton hatte, als der späteren Kate.

Aber auch Einsteiger könnten Spaß an „A Questionable Client“ haben. Sie bietet einen kleinen Einblick in Andrews' Weltenkonzept und die Art, wie sie ihre Geschichten schreibt. Die simple Erzählung ist, wie man es von dieser Autorin gewohnt ist: amüsant, temporeich und ein wenig blutig.

Sie ist aber nicht so überragend, dass es sich lohnen würde, die ganze Anthologie nur wegen ihr zu kaufen. So etwas machen nur Freaks und Fangirls wie ich.


+++++


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Dass aus einem populären Urban Fantasy Roman irgendwann eine Comicreihe wird, ist mittlerweile wohl die Regel. Dieser Tage bin ich über einige neue Adaptionen gestolpert:

Es soll eine Manga-Serie zu Gail Carrigers Parasol Protectorate geben:

http://www.mania.com/gail-carrigers-soulless-gets-manga-adaptation_article_125699.html

Bei Richelle Mead erhaltten gleich zwei Serien eine Comic-Umsetzung:

Vampire Academy http://blue-succubus.livejournal.com/249890.html
Black Swan: http://www.sealionbooks.com/index.htm



rotersalon: (Default)
"That's really impressive", she said
Ha! He'd broken bones, killed an altered human, carried her rhino of a cousin and she didn't blink an eye. But the moment he said two words in another language, she decided to be impressed.
 


Bayou Moon (The Edge, #2)

Genre: Urban Fantasy/ Romantic Fantasy
Wesen: Magie, Gestaltwandler [keine Vampire]

Mit „Bayou Moon“ kehren wir zurück in die Welt zwischen den Welten: The Edge. Im Mittelpunkt des Romans steht diesmal William, der Gestaltwandler, den wir schon aus „On the Edge“ kennen.

Zwei Jahre hat er sich nach „the Broken“, die magielose Welt, wie wir sie kennen, zurückgezogen. Fernab von seiner harten Kindheit in einem Land, in dem Gestaltwandler nach der Geburt ermordet oder in tristen Heimen zu Kampfmaschinen gedrillt werden. Fernab von seinem besten Freund Declan, der ihm die Frau, auf die er ein Auge geworfen hatte, vor der Nase weggeschnappt hat.

Doch diese Ruhe wird gestört, als zwei Agenten des Mirror, des Geheimdienstes von Adrianglia, an seiner Tür auftauchen. Seit langem belauern sich in der magischen Welt „the Weird“ die verfeindeten Reiche Louisiana und Adrianglia, aber jetzt scheint Louisiana eine Geheimwaffe gefunden zu haben, die ihm den Sieg über den Feind garantieren würde. Diese Waffe ist tief in den Sümpfen des Mire in „the Edge“ verborgen und eine Gruppe magisch mutierter Agenten von Louisianas Geheimdienst, der Hand, sind auf dem Weg dorthin. Unter der Führung von Williams Todfeind Spider, der es sich zum Ziel gemacht hat, alle Gestaltwandler auszurotten. Die Aussicht, Spider endlich vernichten zu können, lässt William den Auftrag, die Hand zu stoppen und dem Mirror die Geheimwaffe auszuhändigen, annehmen.

Auf dem Weg in den Mire trifft William auf die Edgerin Cerise Mar, die mit ihrer Familie tief in den Sümpfen lebt und ihre ganz eigenen Kämpfe auszufechten hat. Für eine Weile werden die beiden zu Weg- und Kampfgefährten und vielleicht auch zu etwas mehr...

 

Noch weniger als auf den Vorgänger „On the Edge“ passt das Label „Paranormal Romance“ auf „Bayou Moon“. Der Roman ist düster, actionreich und blutig. Sicher, er ist auch romantisch, aber anders als im Vorgänger ist Ilona Andrews nicht mehr bemüht, die Liebesgeschichte das Hauptthema sein zu lassen. Auf stolzen 440 Seiten macht sie das, was sie am besten kann: Sie lässt zwei eigenwillige Charaktere miteinander interagieren und gegen viele viele Monster kämpfen.

Das Ergebnis sehe ich zwiespältig, wenn auch überwiegend positiv.

Bei ihren ersten Büchern hatte Ilona Andrews von ihrem Verlag noch ein Seitenlimit, deshalb sind die ersten „Kate Daniels“-Bände so straff und dicht. Gerade das mochte ich. Jetzt darf sie mehr schreiben und nutzt das auch. Schon „Magic Bleeds“ war sehr dick und „Bayou Moon“ ist noch dicker. Bei beiden Büchern hatte ich das Gefühl, dass die zusätzlichen Seiten vor allem in Actionszenen investiert wurden. Versteht mich nicht falsch, gut geschriebene, temporeiche und blutige Actionszenen sind etwas Tolles und definitiv eine Stärke des Autorenteams Andrews. aber gerade in der zweiten Hälfte von „Bayou Moon“ jagt ein Scharmützel den nächste und ich empfinde eine solche Häufung von Kampfszenen als ähnlich ermüdend, wie den Sex- und Schmachtmarathon, die andere Autorinnen hinlegen, die sich „Paranormal Romance“ auf ihre Fahnen geschrieben haben.

Sowohl William als gedrillter Soldat, als auch die kampferprobte Cerise haben kein Problem mit dem Töten und entsprechend blutig fällt das Buch stellenweise auch aus. Dazu die mutierten Agenten der Hand und dem Leser sei kein allzu empfindliches Gemüt geraten. Bei mir erreichte dieses Gewaltpotential den Rand dessen, mit dem ich mich wohlfühle, denn ich weiß nicht sicher, ob ich kein Problem mit Figuren habe, die so wenig Probleme mit dem Niedermetzeln ihrer Feinde haben.

Aber bevor jetzt der Eindruck entsteht, dass das Buch ein einziges düsteres Blutbad ist: Nein, das ist es definitiv nicht. Die Grundstimmung ist etwas gedrückt, ja. Denn Ilona Andrews lässt ihr sumpfiges Setting so lebendig vor dem inneren Auge auferstehen, dass man den Modder förmlich riecht. Aber sie füllt es mit ihren lebendigen Figuren, denen Selbstironie nicht fern ist, und nutzt ihr großartiges Gespür für Situationskomik.

William ist nicht nur der gedrillte Kämpfer, als der er sich in der zweiten Hälfte des Romans präsentiert, er ist in anderen Momenten auch ein kleiner Junge, der Actionfiguren sammelt oder beinahe unsicher die Frau, die er begehrt, beäugt, und sich fragt, ob er es wagen kann, einen Übergriff zu starten, ohne dass sie ihm einen Dolch zwischen die Rippen rammt und die Flucht ergreift. Ich liebe es, dass der Wolf in ihm auch seine Art zu denken beeinflusst, so dass seine Gedankengänge sich von denen unterscheiden, die ein normaler Mensch hätte. Im Vergleich zu Declan ist William vielseitiger und liebenswerter und ein großartiger Held für diesen Roman. (Ganz persönlich war aber Declan mehr mein Fall, ich stehe einfach mehr auf die gepflegten, arroganten Adeligen als auf die animalischen Gestaltwandler. ;))

Cerise ist eine typische Andrews-Heldin: Stark, kampferprobt, Selbstbewusst, aber nicht ohne eine menschliche schwache Seite. Ich habe mehrere Meinungen gelesen, in denen bemängelt wurde Cerise würde Rose zu sehr ähneln. Von außen betrachtet mag das so sein, für mich fühlte sich Cerise völlig anders an als Rose. Rose empfand ich als wärmer, gemäßigter und allgemein ruhiger, so dass ein Vergleich für mich gar nicht aufkam.
Ganz abgesehen davon: Lieber tausend ähnliche Kates, Roses und Cerises als noch ein törichtes Weibchen mehr. Ich bin so dankbar für Heldinnen, die nicht so von ihrem männlichen Gegenpart so überwältigt werden, dass es ihren Verstand benebelt. Danke für Frauen, die für sich entscheiden, dass sie einen Mann wollen und ihm auf Augenhöhe ohne vorgeschobene Zierereien begegnen. So finde ich Romance dann auch wirklich romantisch.

Neben den Helden und dem Humor liebe ich auch die Welt, in der die Geschichte spielt. Dieses simple Konzept der kleinen Welt zwischen zwei großen Welten eröffnet eine Vielzahl von spannenden Möglichkeiten. Die Gegensätzlichkeit des von moderner Technik bestimmten Broken und des magiegetriebenen Weird mischt sich in „the Edge“ zu einem Fantasysetting, das sich altertümlich und modern zugleich anfühlt. Es wird mit Schwertern und Magie gekämpft, aber auch mit Gewehren, es werden Kaninchen gejagt aber auch Thunfischdosen aus Broken geöffnet. Einfach klasse.

Wie ich eingangs schon sagte: Das Label „Paranormal Romance“, unter dem die Reihe anfangs lief, passt nicht mehr. Der Plot hätte komplett auch ohne Liebesgeschichte funktioniert und tatsächlich bleibt die, abgesehen vom in Gedanken häufiger geäußertem Begehren und einigen wenigen Liebesszenen, relativ im Hintergrund. Wer Wert auf viel Lust und Leidenschaft legt, wird nicht glücklich werden mit dem Buch. Wer besagte Dinge gerne als Würze in einer spannenden Geschichte hat, für den ist „Bayou Moon“ der richtige Roman.

„Bayou Moon“ spielt mit Elementen aus vielen Genres und wird zu etwas ganz eigenem, was so recht in keine Schublade passt. Ich hoffe das findet Nachahmer, denn dieses Mischmasch macht mir richtig Spaß.

Sollte ich „Bayou Moon“ und „On the Edge“ vergleichen, fiele mir das schwer. Beide Bücher haben ihre Stärken und Schwächen und fühlen
sich völlig unterschiedlich an. Ich mag sie beide.

+++++

Der Held für Band 3 steht mit Kaldar übrigens auch schon fest. Nicht, dass mich die Wahl besonders überrascht hätte. *g*


Weitere Bände:

1. On the Edge (Magische Begegnung [Land der Schatten 1] ab Oktober bei Lyx)

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My name is October Christine Daye; I live in a city by the sea where the fog paints the early morning, parking is more precious than gold, and Kelpies wait for the unwary on street corners. Neither of the worlds I live in is quite mine, but no one can take them away from me.


Rosemary and Rue (October Daye, #1)              Winterfluch (October Daye, #01)

Genre: Urban Fantasy
Wesen: Fae [keine Vampire]

Als Tochter einer Fae und eines Menschen lebt October Daye zwischen zwei Welten, ohne zu einer der beiden wirklich zu gehören. Wie fatal dieser Balanceakt ist, bekommt sie schmerzhaft zu spüren, als ihr eines Tages die mühsam aufgebaute menschliche Existenz zerstört wird.
Danach zieht sie sich in sich selbst zurück. Will weder zu Fae noch zu Menschen wirklich Kontakt. Doch eine alte Bekannte zwingt sie zurück auf das verhasste Spielfeld des Feenvolks: Eine mächtige Fae, Evelyn Winderrose wird ermordet. Noch vor ihrem Tod spricht sie einen Fluch aus, der Toby dazu zwingt, ihren Mörder zu finden. Oder selbst zu sterben, sollte sie versagen...


Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Im letzten Jahr wurde in diversen englischsprachigen Blogs und Communities von dem Roman geschwärmt, als wäre er das Tollste, was die Urban Fantasy dieser Tage zu bieten hat. Außerdem bin ich schon lange auf der Suche nach einer guten Fae-Serie für Erwachsene, nachdem ich Merry Gentry (zu wenig Inhalt, zu viel Sex), Sisters of the Moon (flach wie eine Pfütze) und Spellcrackers (wirr) abgebrochen habe.
Aber „Rosemary and Rue“ ist ein gutes Beispiel dafür, dass gute Zutaten allein noch lange kein gutes Buch machen. Es stimmte vieles an diesem Roman: gutes Weltenkonzept, interessant angelegte Figuren und eine interessante Story. Aber nichts davon kann seine volle Wirkung entfalten, wenn ein guter Spannungsbogen fehlt und man sich durch einen großen Teil des Buches quälen muss. 

Dabei beginnt es gar nicht so schlecht. Viele Rezensenten haben den Prolog gelobt und ich kann nur zustimmen, er ist wirklich ein optimaler Einstieg in dieses Buch. Danach hat man richtig Lust weiterzulesen. Und als Toby durch den Fluch an die Lösung des Falls gebunden wird, freut man sich auf einen spannenden Wettlauf gegen die Zeit. Aber dann passiert... nichts.
Toby hat angeblich in ihrer Vergangenheit als professionelle Ermittlerin gearbeitet. An diesen Fall geht sie aber ohne Methode und detektivisches Gespür heran. Sie läuft nach und nach alte Bekannte aus ihrem früheren Leben ab und erzählt ihnen von Evelyns Tod. Und dem Leser bleibt nichts, als ihr dabei zu folgen und sich zu fragen, wohin das führen soll und wann eigentlich die Ermittlungen des Falls beginnen. In dieser Phase des Romans, die gute 200 Seiten lang ist und damit den Großteil des Buches einnimmt, wird der Leser förmlich unter Informationen begraben. Wir lernen, welche Wesen es in der Feenwelt gibt, welche Regeln gelten, welche Vorgeschichte Toby mit dieser und jener Figur hat. Man erfährt viel mehr, als man zum Verständnis der Geschichte an sich bräuchte. Ein guter Erzähler bindet diese Informationen geschickt in die Handlung ein, lässt sie aber nie zum Hauptthema werden. Aber genau das ist leider hier passiert. Die Handlung ertrinkt in der Infoflut, gerät zeitweise völlig in den Hintergrund.

Dabei gibt es Dinge, die ich mochte: Die Hintergründe sind gut durchdacht, es entfaltet sich eine interessante, wenn auch manchmal etwas triste, Welt, voller spannend angelegter Charaktere. Es gibt neben dem Prolog  wirklich gute Szenen und Momente, die mein Interesse immer wieder geweckt haben, wenn ich das Buch schon aufgeben wollte. Dieses Buch hätte wirklich toll werden können, wenn die Autorin Ihre Story besser erzählt hätte, denn „Rosemary und Rue“ ist definitiv keine dieser platten Mainstreamproduktionen, die es seit dem Boom des Genres Zuhauf gibt.

Im Gegensatz zu vielen Lesern mag ich auch die Protagonistin Toby. Sie ist keine großmäulige Heldin wie Kate Daniels oder Anita Blake, obwohl auch sie ihre schlagfertigen Momente hat. Aufgrund ihrer Vorgeschichte und ihrer Herkunft ist sie körperlich und seelisch verletzlicher als andere Heldinnen des Genres. Es wäre fast wert die weiteren Bände zu lesen, um zu sehen, ob dieser Charakter mit der Zeit wächst und das Erlebte verarbeitet.
Was mir weniger gefallen hat: Toby ist so überzeugt davon, dass alle Welt sie hasst und ihr etwas übel nimmt, dass es beinahe lächerlich ist. Da ist eine Person, von der sie sagt, dass er sie hasst. Aber schon die erste Szene benimmt sich diese Figur in keinster Weise feindselig. Ganz im Gegenteil, man merkt schon nach wenigen Sätzen, dass der Gute definitiv etwas für Toby übrighat. Ich habe keine Ahnung, ob das von der Autorin beabsichtigt war, dass der Leser das so früh merkt. Es lässt Toby auf jeden Fall ein wenig hysterisch wirken, denn es gibt eine ganze Reihe von Leuten, die sie mögen und das zeigen, auch wenn sie das nicht glauben will.

Vielleicht macht es vor dem Hintergrund von Tobys Charakter auch Sinn, dass sie lange durch die Geschichte stolpert, eher auf der Flucht vor dem ihr aufgezwungen Fall als ihn wirklich anpackend. Zum Heulen langweilig ist es leider trotzdem – schon wegen der bereits erwähnten Infoflut.

Und so bleibt es für mich trotz einiger Lichtblicke ein eher enttäuschendes Buch. Für einen Moment hatte ich noch daran gedacht, mir die Fortsetzung „A Local Habitation“ zuzulegen. Dann erinnerte ich mich wieder daran, dass ich 2 Monate gebraucht habe, um mich durch „Rosemary and Rue“ zu quälen und habe es gelassen.

+++++

Weitere Bände:

2. A Local Habitatiion (Nebelbann ab Oktober 2010)
3. An Artificial Night
4. Late Eclipse (ab März 2011)

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Ich habe gerade gelesen, dass Jennifer Rardin, die Autorin der "Jaz Park"-Reihe (Band 1-3 in Deutschland bei Heyne erschienen) am Montag den 20.09. im Alter von 45 Jahren verstorben ist. Das siebte und damit letzte Buch der Serie wird noch posthum erscheinen.

Quelle: www.jenniferrardin.com/

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Eigentlich ist es im Buchhandel üblich, dass die Verlage zwei Programme pro Jahr veröffentlichen: Das Frühjahrsprogramm (das immer am Jahresende bekannt wird) und das Herbstprogramm (im Frühjahr/Frühsommer). Dabei ist es immer etwas unterschiedlich von wann bis wann diese Programme laufen. Manche Verlage teilen das Jahr genau, also Januar-Juni und Juli-Dezember. Andere (in der Regel die Taschenbuchverlage) planen Programme von November-April und Mai-Oktober.
Die Verlagsgruppe Random House lässt nun einige seiner Verlage drei Programme pro Jahr ankündigen (was den Buchhändler freut, wenn er die leidige Einkauferei komplett außer der Reihe ein drittes Mal im Jahr abhalten darf...). Zu Herbst- und Frühlingsprogramm gesellt sich noch ein Winterprogramm (in dem sich wohl auch noch kurzfristig Weihnachtskracher unterbringen lassen).
In diesen Winterprogrammen habe ich heute gestöbert und folgende Neuerscheinungen ausgebuddelt:

cbt

01/2011

Ascheherz

Blazon, Nina: Ascheherz
cbt, 2011, 3570160653, 18,99 €

Hmm, ich bin mir nicht ganz sicher, ob das hier eher in die Fantasy oder doch mehr in die Mystery-Sparte sollte. Der Verlag sagt etwas von moderne Welt und zeitloser Todesmystik. Angucken werde ich es in jedem Fall, nachdem ich die "Totenbraut" sehr mochte, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es lesen will.
Mehr Infos auf der Verlagsseite

Page&Turner

11/2010
Noel, Alison: Das dunkle Feuer (Reihe: Evermore, Band 4)
Page&Turner, 2010, 3442203783, 17,99 €

Und noch eine Fortzsetzung. Ich nichts aus der Reihe gelesen und werde es auf absehbare Zeit auch nicht tun.

02/2011

Riley. Das Mdchen im Licht
Noel, Alison: Riley - Das Mädchen im Licht
Page&Turner, 2011, 344220383X,12,99

Ein Wartezeitverkürzer für Evermore-Fans. Eine Geschichte über ein Mädchen, das stirbt und zu einem Job als Seelensammlerin verdonnert wird. Klar, dass sie sich dabei auch noch verliebt...
Mehr Infos auf der Verlagsseiite



Penhaligon

11/2010

Hexenkuss
Holder, Nancy; Vigué, Debbie: Hexenkuss (Reihe: Witch, Band 1)
Penhaligon, 2010, 3764530766, 14,99 €

Mädchen verliert seine Eltern bei einem Autounfall, zieht zu Verwandten und erfährt dort, dass sie von einem alten Hexengeschlecht abstammt. Und es würde mich schon verdammt wundern, wenn nicht auch sie sich verlieben würde...
Ganz interessant an der (fünfteiligen) Reihe ist, dass sie schon 8 Jahre auf dem Buckel hat, also noch aus der Zeit vor "Twilight" stammt.
Persönlich würde ich mir die Bücher nur zum Angucken kaufen. Während mich der Inhalt so gar nicht interessiert, finde ich die Cover nämlich sehr hübsch.
Mehr Infos auf der Verlagsseite

01/2011

Hexentochter
Holder, Nancy; Vigué, Debbie:
Hexentochter (Reihe: Witch, Band 2)
Penhaligon, 2011, 3764530774, 14,99 €


Goldmann (Hardcover)

02/2011

Ein Biss sagt mehr als tausend Worte: Roman
Moore, Christopher: Ein Biss sagt mehr als tausend Worte
Goldmann, 2011, 3442312434, 14,99 €

Band 3 von Christopher Moores sehr langsam wachsender "Love Story"-Reihe. Ich habe vor bestimmt 10 Jahren den ersten Band "Lange Zähne" gelesen und habe mich damals sehr damit amüsiert. Aber ich habe keine Ahnung, ob ich das heute noch tun würde. Band 2 heißt übrigens "Liebe auf den ersten Biss".
Mehr Infos auf der Verlagsseite


Heyne (Hardcover)


02/2011

Der Clan der Vampire
Meydan, Lena: Clan der Vampire
Heyne, 2011, 3453266900, 17,99

Verschiedene Clans übernatürlicher Geschöpfe liegen im Clinch miteinander. Kämpfe, Intrigen und eine Liebesgeschichte...
Ich musste lachen, als ich in der Vorschau den folgenden Satz las: "Mit »Der Clan der Vampire« legt Lena Meydan eine sensationelle und atemberaubende Mischung aus Stephenie Meyers »Bis(s)«-Saga und Sergej Lukianenkos »Wächter«-Romanen vor."
Erinnert ihr euch an die Zeit, als auf jedem Fantasyroman stand: "Ein Epos wie Tolkiens 'Herr der Ringe'", bis man ein Buch, auf dem dieser dumme Spruch stand, schon aus Prinzip nicht lesen wollte? Was Tolkien für die Fantasy ist, ist S. Meyer wohl für Vampirromane mit auch nur einem Fitzelchen Romantik. Und ja, der Tolkieneffekt beginnt sich bei mir langsam wieder einzustellen...
Übrigens klingt die Story für mich mehr wie die gleichnamige Fernsehserie (Zufall, diese Namensgleichheit?), die ich im letzten Update besprochen habe. Obwohl beides natürlich definitiv nichts miteinander zu tun hat.

Mehr Infos auf der Verlagsseite



Wie man sieht, für mich war dieser Schwung Neuankünfigungen eher uninteressant, aber vielleicht für einen von Euch?

rotersalon: (Default)
In der vergangenen Woche habe ich so gut wie nichts gelesen, entsprechend ist kein bemerkenswerter Fortschritt zu vermelden.

Gelesen habe ich die Kate Daniels-Geschichte aus "Dark and Story Knights", die ganz nett war, es aber nicht wirklich lohnt ein ganzes Buch nur dafür zu kaufen (was ich eigentlich schon vorher wusste, aber dieser böse Sammeltrieb).
Auf Eis liegt "Rosemary and Rue".
Fortschritte gab es bei "Blameless", wo das Entzücken wie schon beim letzten Band nach knapp der Hälfte in vage Ungeduld umgeschlagen ist.

Und deshalb habe ich nicht widerstehen können und meine Nase kurz in "Bayou Moon", den zweiten Band der "Edge"-Reihe gesteckt, das ich diese Woche bekommen habe. Ich schätze aber, ich werde brav und diszipliniert sein und es wird bei diesem kurzen Reinlinsen bleiben, bis ich die anderen Kandidaten beendet habe.

Bayou Moon (The Edge, #2)



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